Der Legende nach soll ein berühmter General namens Yeung gelebt haben der 10 Söhne besaß – allesamt erfahrene Kämpfer. Der fünfte dieser Söhne war ein besonderes begabter Speerkämpfer und als einer der besten seiner Zeit bekannt.
Es wird erzählt, dass alle 10 Söhne fortzogen, um einfallende Barbaren zu bekämpfen. In einer der blutigsten Schlachten dieses Krieges wurden alle Söhne – bis auf den fünften und neunten Sohn - getötet. Da nur der neunte Sohn nach dem Krieg heimkehrte, wurde angenommen, dass er der einzige Überlebende von Yeungs Söhnen war. Tatsächlich überlebte aber auch der fünfte Sohn aufgrund seiner hervorragenden Fähigkeiten mit dem Speer.
Während der Schlacht brach aber die Spitze seiner Lanze ab, so dass er mit dem bloßen Schaft als Waffe weiterkämpfen musste. Als der Krieg zu Ende ging, zog sich der fünfte Sohn ins Kloster auf dem Berg NgToi zurück, um Mönch zu werden. Mit seiner zerbrochenen Lanze im Kloster angekommen, machte er sich daran, die Langstocktechniken zu entwickeln. Daraus entstanden später die Sechseinhalbpunkt-Langstocktechniken des Hung-Gar-Kung Fu-Stils.
Jahrhunderte später lebte ein Mann namens Leung Yee Tai, der Ruderer auf einer chinesischen Dschunke war. Es war die Aufgebe des Ruderers, die Dschunke mit einem sehr langen Stab zu befreien, wenn sie unversehens auf eine Sandbank auflief. Da diese Arbeit sehr hart war, waren Ruderer natürlich sehr kräftige Männer. Ein Ruderer benutzte normalerweise einen sehr stabilen Stand, mit dem er sich gegen das Deck stämmte und die Dschunke mit dem langen Stab durch seichte Gewässer steuerte. Der Ruderer Leung Yee Tai war zusätzlich ein Experte in den Sechseinhalbpunkt-Langstocktechniken des Hung-Gar-Kung Fu-Stils, die er vom Shaolin Mönch Gee Shin gelernt haben soll. Eines Tagen lernte Leung Yee Tai einen Wing Tsun Experten namens Wong Wah Bo kennen und die beiden wurden bald gute Freunde. Da Leung und Wong beide Kung Fu Experten waren, dauerte es nicht lange, bis sie ihr Wissen miteinander tauschten. Wong unterrichtete Leung im Wing Tsun System und Leung brachte Wong seine Langstocktechniken bei. Als die beiden begannen, ihr Wissen auszutauschen, entdeckten sie, dass viele Aspekte des Wing Tsun-Systems zu einer Verbesserung der Sechseinhalbpunkt-Langstocktechniken führten. So wurden diese Techniken nicht nur ins WingTsun-System integriert, sondern allmählich weiterentwickelt mit dem Ergebnis, dass sie den ursprünglichen Sechseinhalbpunkt-Langstocktechniken de Hung-Gar-Kung Fu-Stils kaum noch ähnelten. Die wichtigste dieser Veränderungen war die Aufnahme der Chi-Sao Konzepte und Theorie, woraus sich Chi-Gwan, die Trainingsmethode des "klebenden Stocks", entwickelte. Während der unbewaffnete Wing Tsun-Kämpfer die Absichten seines Gegners durch Arm- oder Beinkontakt erspürt, entwickelt ein Langstockkämpfer ähnliche taktile Fähigkeiten mit der Waffe selbst. Sobald er Kontakt mit der Waffe des anderen aufnimmt, spürt er die Schwächen in der gegnerischen Abwehr und schlüpft hindurch, um ihn zu besiegen. Der Hung-Gar-Langstock wurde außerdem mit einem recht breiten Griff enger, um eine größere Sicherheitsdistanz zwischen den Händen des Langstockkämpfers und den Waffen des Gegners zu schaffen.
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Ablolut beeindruckendes Video - das hat auf jeden Fall Potenzial. Ich könnte mir vorstellen, dass einige solcher HighEnd-Filme auf YouTube gestellt, ihre ganz eigene Dynamik entwickeln und für viele Besucher auf www.wing-tzun.com sorgen. Weiter so!

Oh man, wenn ich denke wie wir damals angefangen haben mit den Videos, ohne gute Kamera und Equipment.
Man sieht eben, dass da Profis am Werk waren.
Einfach krass was für ein Viedeo!!